So funktioniert es!

Finde einen Freifunk-WLAN-Hotspot in deiner Nähe und verbinde einfach dein Handy bzw. deinen Laptop damit. Oder stelle einen eigenen Freifunk-Router auf. Dafür benötigst Du einen passenden WLAN-Router und eine Internetverbindung. Die Internetverbindung kann ein eigener DSL-Anschluss oder sogar ein weiterer Freifunk-Router in WLAN-Reichweite sein.

Jeder darf Freifunk nutzen, mitmachen und auch erweitern.
Mach mit, und verbinde Freunde und Nachbarn!


Häufige Fragen

Ich kann mein Handy also einfach so verbinden?
Ja. Da Freifunk ein nichtkommerzielles und offenes Bürgernetz ist, ist die kostenlose Nutzung für jeden, ohne vorheriger Registrierung oder Anmeldung, einfach so möglich.

Ich möchte auch einen eigenen Freifunkrouter aufstellen. Was kostet der denn?
Ein Einsteigerrouter kostet im freien Handel ca. 20€. Der bessere TL-WR1043ND rund 40€.
Plus ein Netzwerkkabel (je nach Länge) 10-15€. Für Strom fallen noch mal ca. 4€ pro Jahr an.

Eventuell auch einmal anfragen, ob wir einen Router kostenlos stellen können (als Leihgerät).

Was passiert mit meinem DSL-Anschluss, wird der dann langsamer?
Dein Freifunkrouter nutzt nur einen einstellbaren Anteil deines Internetanschlusses. Du bestimmst selbst, wie viel Bandbreite Du deinen Gästen zur Verfügung stellen möchtest. Sinnvoller ist aber das eigene WLAN/LAN per QOS zu priorisieren, damit wirklich die komplett ungenutzte Bandbreite Verwendet werden kann, und bei Bedarf der DSL-Anschluss Besitzer volle Bandbreite hat.

Ist mein eigenes Heimnetzwerk vor Fremdzugriffen geschützt?
Klares Ja! Ein Freifunk-Gast kann sich technisch einzig und allein nur mit dem Freifunknetz verbinden. Dieses ist u.a. durch einen VPN-Tunnel sichergestellt. Bildlich ist dieser VPN-Tunnel ein eigenständiges und separates Netzwerkkabel, welches ohne Abzweigungen direkt zu einem Freifunkserver führt.

Und was ist mit der Störerhaftung?
Die un­säg­liche Störerhaftung stellt für den Freifunk-Routerbetreiber kein Problem dar. Ein Freifunkrouter kommuniziert ausnahmslos nur mit Freifunkservern. Dieses macht es unmöglich, dass die einem DSL-Internetanschluss zugeordnete IP-Adresse nach außen hin im Internet sichtbar ist. Grosse deutsche Telekommunikationsprovider nutzen übrigens die gleiche Vorgehensweise für ihre öffentlich kommerziellen Wifi-Hotspots.

Wie kann ich bei Freifunk Erzgebirge helfen und mitwirken?
Super Idee! Du kannst uns über das Internet kontaktieren, oder schau mal bei einem der  Treffen vorbei. Folgend sind alle Kontaktmöglichkeiten aufgeführt: Klick mich


Der Fluß der Daten im Freifunknetz

Datenfluss im Frankfurter Freifunknetz

Datenfluss im Freifunknetz
  1. Ein Gast verbindet sich über WLAN mit einem Freifunkrouter.
  2. Alle Datenströme des WLAN-Gastes (gelb) werden einzig und allein über einen geschützten VPN-Tunnel zu einem Freifunkserver geleitet. (Anmerkung: Alle mit den Freifunkserver verbundene Freifunkrouter und deren Gäste, ergeben dann das gesamte Freifunknetzwerk.)
  3. Wenn notwendig werden die Datenströme erst dann von diesem Freifunkserver in das weite Internet weitergeleitet (rot). Der WLAN-Gast surft daher unter der IP-Adresse eines Freifunkservers.
  4. Diese Verbindungskette macht es unmöglich, dass die einem DSL-Heim-Internetanschluss zugeordnete IP-Adresse nach außen hin im Internet sichtbar ist.
  5. Ein Freifunkrouter kommuniziert ausnahmslos nur über Freifunkserver. Andere Datenverbindungen, innerhalb deines Heimnetzes durch den Freifunkrouter, sind technisch nicht möglich. Daher sind das eigenen Heimnetzwerk (blau) und das Freifunknetzes (gelb) strikt getrennt.